tipotsch tourismus gmbh
Dorfstraße 30
6275 Stumm im Zillertal
Tel. +43 5283 2269
Fax +43 5283 2869
info(at)hotel-tipotsch.at 

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Über uns

Innovativer Familienbetrieb mit besonderem Pfiff

Begonnen hat alles im Jahre 1956, als Holzhändler Johann Tipotsch mit seiner Frau Aloisia das erste Kaffeehaus inklusive fünf Gästezimmer mit "fließend Warm- und Kaltwasser" in Stumm eröffnete. Desgleichen hob er das erste und einzige Kino im Zillertal, die "Ziller Lichtspiele" mit 300 Sitzplätzen, "aus der Taufe" – ein exklusives Kino-Café war geboren. Ein weiterer Hit "bei Tipotsch" waren damals die Musikboxen, die besonders das junge Publikum ins Kino-Café zogen. Beliebt bei "Alt und Jung" waren außerdem bald die hausgemachten Kuchen von Wirtin Aloisia.

Ein schwerer Schicksalsschlag ereilte die Familie im Jahr 1964: Johann Tipotsch verstarb und hinterließ Gattin Aloisia sowie die 18-jährige Tochter Waltraud und den siebenjährigen Sohn Heinz. Die Witwe führte ab nun den Betrieb alleine weiter, baute vier Jahre später das Lokal um und erweiterte den Hotelbetrieb.

Der größte Umbau erfolgte 1977/78, als das Skigebiet Hochzillertal in Kaltenbach erbaut wurde. Es gab nun 25 Hotelzimmer mit Dusche/WC, ein "à la carte"-Restaurant mit dem antiken Speisesaal "Tyrol", das Kino wurde in den Keller verlegt und auf 140 Sitzplätze reduziert. Später wurde auf 31 Zimmer und um eine Pizzaküche erweitert sowie ein Lift eingebaut. Aufgrund der Nähe der Skigebiete Hochzillertal und Hochfügen nützen bis heute im Winter hauptsächlich sportbegeisterte Gäste das Hotel-Angebot.

 

1980 ließ man – nach langen Jahren - in Stumm den Theaterverein wieder aufleben. Mitbegründer und langjähriger Obmann – Heinz Tipotsch, der seitdem den Beruf mit seiner Theaterleidenschaft – auch beim "Verband Zilleraler Volksschauspiele, der fünf Jahre später gegründet wurde, fungierte er jahrelang als Obmann - verbindet. Heinz Tipotsch übernahm den Betrieb 1977, gab dem Theaterverein im Kinosaal eine fixe Heimat. Bis zur Kinoschließung 1989 kamen "bei Tipotsch" also "Kulturhungrige" bei Licht- wie Theaterspiel ganz auf ihre Kosten.

Seit dem Jahr 2000 kann kulinarischer Theatergenuss pur konsumiert werden – das "Theatermenü" hielt Einzug im Hause Tipotsch und damit wieder eine "Neuheit", die in dieser Art sonst kaum wo zu finden ist. Die Gäste erhalten ein mehrgängiges "Theater-Gala-Menü", wobei zwischen Hauptspeise und Dessert ein Theaterstück zu genießen ist. Dies ist jedoch – z. B. für Tagesausflügler - ebenso mit Kaffee- und Kuchenjause oder Mittagstisch kombinierbar.

Die Idee dazu kam dem "Theaterwirt", als er mit Kammerschaupieler Helmut Wlasak sowie den Schauspielerinnen Franziska Grinzinger und Stella Ita beim Innsbrucker Sommer-Straßentheater vorwiegend in Nestroy- und Raimund-Rollen schlüpfte. In Folge servierte der Hobby-Mime zusammen mit seinen drei Profi-Schauspielkolleg/innen in den ersten Theatermenü-Jahren Nestroys "Frühere Verhältnisse". Mittlerweile stehen verschiedene Theaterstücke auf dem Programm.

Das kulinarisch-kulturelle Erlebnis pur im "Tiatta" können Gruppen von 30 bis 140 Personen über Reisebüros oder auf Anfrage (0043/5283/2269 Heinz Tipotsch) buchen. Überhaupt ist das Gruppenprogramm, das von April bis Dezember angeboten wird, im Hause Tipotsch sehr vielfältig und auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmt. So kann man sich neben dem Theatermenü auf Musikveranstaltungen, Bauernbuffets und geführte Wanderungen freuen.

 

2006 wurde das ursprüngliche erste Kaffeehaus zum jetzigen Café-Bistro "kimm" (geöffnet von 7 bis 23 Uhr). Früher wie heute identifiziert sich somit Familie Tipotsch mit dem Begriff "Kaffeehaus und Gemütlichkeit". Zudem wurde ein "ezeb"-Brot-Ladl integriert, infolgedessen kann sogar Sonntagvormittag mit Frischgebackenem aufgewartet werden. Seit Ende 2006 ist man also "bei Tipotsch" 365 Tage im Jahr für die Gäste da, mit durchgehend warmer Küche von 12 bis 21 Uhr.

 

Nach wie vor ist "Tipotsch" ein Familienbetrieb. Chef Heinz lernte in Kitzbühel das Handwerk des Konditors und setzt seitdem die Tradition seiner Mutter – die beliebten hausgemachten Kuchen – fort, ergänzt von eigenproduziertem Milcheis. Neben dem Theaterspielen ist Fischen sein großes Hobby, was wiederum den Gästen in Form von frischen heimischen Forellen-Gerichten zugute kommt. Unterstützt wird der Gastronom von Gattin Margot, die vormittags den Betrieb leitet und die Gäste mit allerlei Frühstücksschmankerl in einen aktiven Urlaubstag starten lässt. Wie ihr Gatte dem Theater, hat sie sich ganz der bildenden Kunst verschrieben. Mehr Informationen dazu auf: www.margot-stoeckl.at

Tochter Anna und Sohn Simon arbeiten seit 2006 im Betrieb mit.  Anna hat die Tourismusfachschule in Zell am Ziller absolviert und ist für den Bereich Service zuständig. Das Talent ihres Vaters hat die einfühlsame Tierfreundin geerbt – sie spielt ebenfalls fleißig Theater. Simon lernte Koch im Haubenrestaurant Metzgerwirt in Uderns und ist nun für das "Herzstück" im Betrieb, die Küche verantwortlich. Mit seinem Vater teilt er die Leidenschaft Fischen und begeistert sich gleichfalls für Sportklettern.

Der Kräuter- und Gemüsegarten wurde viele Jahre von Oma Aloisia gepflegt und wird in Ihrem Sinne weiter bewirtschaftet. Und nach wie vor werden Strudel und das beliebte Hausbrot nach ihren Rezepten gebacken.

Zwölf Mitarbeiter/innen ergänzen das erfolgreiche Familienteam.